Karate ist eine Kampfkunst, deren Ursprünge bis ca. 500 Jahre n. Chr. zurückreichen. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen eine spezielle Kampfkunst, mit der sie sich verteidigen konnten. In Japan wurde sie zum heutigen Karate weiter entwickelt. Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung, was sich bis heute traditionell fortgesetzt hat.
Nicht der Sieg über andere ist das eigentliche Ziel von Karate, sondern der Sieg über die eigenen Schwächen. Der systematische Aufbau der Entfaltung der Persönlichkeit, Selbstbeherrschung und Konzentration sowie die Achtung des Gegners haben oberste Priorität.
Im Training oder Wettkampf werden alle Techniken mit Fuß oder Faust vor dem Auftreffen abgestoppt.
Karate kann als Ganzkörpersport, Gymnastik in einfacher Form, als Selbstverteidigung oder Sound-Karate durchgeführt werden.
Aufgrund der vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist ist Karate ein idealer Ausgleich zum Alltagsstress. Darüber hinaus werden Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit im hohen Maße trainiert, durch Atem- und Konzentrationsübungen die Körperwahrnehmung geschult.
Im Jahr 2003 wurde Karate von der Weltgesundheitsorganisation WHO zum gesundheitsfördernden Sport erklärt. Das ist ein wichtiges Prädikat.
externe Links
- japanische Ausdrücke:
- Prüfungen:


